Meine Lieblingsfilme 2017!

Ich lasse das Jahr Revue passieren und starte eine Mini-Serie, einen kleinen Rückblick, ein Ranking über die besten Filme, Serien, Spiele oder Sounds die ich dieses Jahr gehört, geschaut oder gespielt habe.
Heute starten wir wir mit der ersten Kategorie: Den besten Filmen 2017.

Disclaimer: Nicht alle erwähnten Unterhaltungsmedien sind dieses Jahr erschienen! Auch ältere Filme, Serien et cetera können es auf die Liste geschafft haben. 

Platz 5:  Die Schöne und das Biest

(Erschienen:März 2017, mit Emma Watson, Luke Evans, Dan Stevens) 

Die Schöne und das Biest gehört zu meinem Lieblingsdisneyfilm aus der Kindheit. Das Märchen um ein schönes Mädchen, das ihren Vater zu retten versucht und sich so in ein verwunschenes Schloss begibt, wo sich alle Bediensteten in Gegenstände verwandelten und der Schlossherr selbst zu einem schrecklichen Monster wurde, in das sie sich schlussendlich verliebt und so den Fluch beendet, hat mich seit jeher begeistert. Die Neuverfilmung mit Emma Watson als Belle und einer gehörigen Portion CGI für das Biest,  wurde bezaubernd umgesetzt und ich habe mitgesungen, mitgeweint und mitgefiebert wie als kleines Mädchen schon.

Platz 4: Prisoners

(Erschienen 2013, mit Hugh Jackman, Jake Gyllenhaal, Viola Davis, uvm)

Dieses Jahr war ein Hugh Jackman-Jahr für mich und dieser amerikanische Psycho-Thriller aus dem Jahre 2013 durfte da nicht fehlen. Hugh Jackman spielt einen verzweifelten Vater, dessen Tochter aus einer Kleinstadt nach dem Thanksgiving-Dinner mit Freunden verschwindet. Der Film schreckt nicht davor zurück, zu zeigen, zu welch unmenschlichen Taten einem die Verzweiflung treiben kann und ist nichts für schwache Nerven. Dabei porträtiert er noch Thematiken wie Religion, Selbstjustiz, Schuld, das Ende jeglicher Moral und das Auftreten der eigenen dunklen Seite in aussichtslosen Situationen. Gerade auch durch den offenen Ausgang des heftigen Films bleibt dieser eindrucksvoll und lange im Gedächtnis.

Platz 3: Thor Ragnarok

(Erscheinungsdatum: Oktober 2017, mit Chris Hemsworth, Tom Hiddleston, Cate Blanchett)

Ich bin bisher nicht sonderlich involviert gewesen in die Avengers-Historie, doch trotzdem kam ich um Thor: Tag der Entscheidung kaum herum. Angesichts des Titels und der Thematik um die Göttin des Todes, die Asgard überfällt, erwartete ich einen etwas düsteren Superhelden-Film rund um die drohende nordische Apokalypse. Was der Action-Film doch dann war, glich mehr einer Komödie, einem regelrechten Gag-Feuerwerk. Die meisten Gags kamen flach daher, ein Humor der eigentlich gar nicht meiner ist, dennoch entlockten sie mir im Kinosaal viele Lacher. Mit einem soliden Plot und guten Spezialeffekten hat mich der dritte Film meines Lieblings-Avengers Thor gut unterhalten und schafft es so auf Platz 3 meiner liebsten Filme des Jahres.

Platz 2: LOGAN – THE WOLVERINE

(Erscheinungsdatum: März 2017, mit Hugh Jackman, Sir Patrick Stewart, Boyd Holbrook, Dafne Keen)

Logan ist für mich, rein emotional gesehen, eigentlich der schlimmste Film dieses Jahres, was auch der Grund ist wieso er in diesem Ranking nur mit der Silbermedaille auskommen muss. Das größte Loch, in dem ich dieses Jahr fandom-mäßig feststeckte und in das ich bereits zu Beginn des Jahres, wo ich eigentlich auf mein Abitur hätte lernen müssen, hereingefallen bin (was auch der Grund dafür ist, weshalb ein Wolverine-Spruch die Zitat-Spalte in meiner Abi-Zeitung schmückt), war die X-Men Reihe, präziserweise Logan aka The Wolverine. Ich habe diesen meist schlecht gelaunten, zerrissenen, innerlichen verwundeten Mutanten mit Adamantium-Skelett, Backenbart und Flanellhemd lieben gelernt, wie ich eigentlich sonst nur einen bestimmten, bärtigen Mann aus einem post-apokalyptischen Videospiel liebe. Diese Ähnlichkeit im Plot und Aussehen der Charaktere (insbesondere Hugh Jackman selbst), macht mir diesen Film vielleicht auch so schwer. So schwer, dass ich mir vor einigen Monaten die DVD gekauft habe, die bisher immer noch unberührt in meinem Regal Staub fängt.
Logan erzählt die Geschichte von einem alternden und gebrochenen Wolverine, einst ein bekannter und gefeierter Mutant. Seine Freunde und Partner sind alle von ihm gegangen, lediglich ein dementer Professor X steht noch unter seinem Schutz. Müde vom Leben hat er eigentlich gar nichts mehr, wofür es sich noch zum Kämpfen lohnt, bis er durch Zufall seine leibliche Tochter kennenlernt. Mit dieser und Charles begibt er sich auf einen Road-Trip zu einem Zufluchtsort für junge Mutanten und findet so sein Herz wieder und jemanden, für den er alles tun würde.
Der Film mit seiner ganzen blutigen Brutalität ließ auch mich bluten und brach mein Herz. Zwar auf eine gute Art und Weise, aber dennoch. Logan war ein würdiger Abschluss einer Ära und es blieb mir so nichts anderes übrig als diesen Film auf meine Liste zu setzen.

Platz 1: La La Land

(Erscheinungsdatum: Januar 2017, mit Emma Stone, Ryan Gosling)

Der für mich beste Film des Jahres startete bereits im ersten Monat von 2017. La La Land, ein Musical über das Leben, die Liebe und Träume. Es handelt von einer erfolglosen Schauspielerin die in Hollywood ihren großen Durchbruch schaffen will, aber nur Niederlagen erlebt und einem ebenso erfolglosen Jazzmusiker, der davon träumt seinem eigenen Jazzclub zu eröffnen. La La Land verzaubert mit seiner Szenerie, den Kostümen, den Schauspielern und dem wundervollen Soundtrack, der einem noch lange nachdem man den Saal verlassen hat, im Ohr bleibt. Er lädt zum Träumen ein und dazu, an den eigenen Zielen im Leben festzuhalten, auch wenn diese noch so schwer zu erreichen scheinen. Was sich kitschig anhört, kommt trotzdem mit einer großen Portion Realität daher, was den Film letztendlich so großartig macht. Ausgezeichnet wurde er mit etlichen Preisen, unteranderem sechs Oscars.
Ein ausführliches Review zum aus meiner Sicht bestem Film des Jahres 2017 findet ihr genau hier: La La Land Review

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Das waren meine Filme 2017. Was waren eure? Hättet ihr was anders platziert? Lasst es mich wissen!

Nächste Woche am 2. Advent geht es weiter mit meiner Lieblingsmusik dieses Jahr. 

Quelle der Trailer: Youtube, die Rechte jeglicher gezeigter Inhalte liegen nicht bei mir.

 

 

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