Begib dich in unerforschte Gebiete… Uncharted!

Du wolltest schon immer mal einen Schatz finden? Es hat dich schon immer mal gereizt durch den Regenwald von Borneo zu streifen, auf der Suche nach dem ganzen großen Gold? Dann bist du jetzt hier genau richtig. Auf meiner kleinen Abenteuer Reise durch die Welt von „Uncharted“. (Nur mit weniger Dschungel)

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Ein Abenteuer?

Kleiner Hinweis zwischendurch: Was du jetzt lesen wirst, ist auf keinen Fall ein Review. Ich als kleines Naughty Dog Fangirl gestatte es mir nicht, bei ihren Spielen meinen inneren Kritiker raushängen zu lassen :D Das wird jetzt ein… nennen wir es doch ganz flapsig „geschriebenes Let’s Talk mit Input“. Gerade jetzt wo der vierte und letzte Teil so gut wie vor der Tür steht, wird es Zeit die ersten drei Teile nochmal Revue passieren zu lassen. Also: Ab die Post!

Ein Abenteuer. Mehr ist die Serie von „Uncharted“ eigentlich nicht. Und jedes Spiel hat sein eigenes, kleines und dabei groß inszeniertes Abenteuer. Wo man im ersten Teil noch einen verlorenen goldenen Mann sucht, ist man in Teil zwei und drei auf der Suche nach ganzen verlorenen Städten. Dabei geht es immer um eins: Dumme Sprüche, Gefühle und ganz viel Bumm Bumm.

„What could possibly go wrong?“,

ist irgendwie der Leitsatz. Und lass dir eins gesagt sein:  So ziemlich alles was irgendwie schief gehen kann, geht schief.

Das hat der Spieler wohl schneller eingesehen wie unser  Held der Reihe, Nathan Drake.

Wer kennt ihn nicht. Diesen Namen muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Nathan Drake. Ein scheinbarer Nachfahre des großen englischen Seefahrers Sir Francis Drake und ein echter Idiot.

Nathan Drake ist ein Idiot. Da gibt es nichts zu leugnen. Besessen von seinem Hobby Schätze zu finden und dem Erbe seines Vorfahrens gerecht zu werden, reist er mit seinen Kumpanen um die Welt und zieht dabei so ziemlich alles in Mitleidenschaft was irgendwie geht. Nicht einmal sein langjähriger Freund, Begleiter und Ziehvater Victor „Goddamn“ Sullivan kann ihn davon abhalten. Nathan setzt sein Vorhaben und seinen Dickkopf durch, koste es was es wolle.
Die Konsequenzen daraus? Unzählbare Blessuren, zerbrochene Beziehungen und das Spiel mit dem Tod. Und für was? Das weiß er wohl selbst am besten. Ich weiß es nämlich nicht.

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Ein schießender Hubschrauber ist oftmals noch das kleinste Problem

Ja, Nathan Drake ist ein Idiot. Aber dafür ein sehr toller Idiot. Abgesehen von seinem Hobby und der AK-47 auf dem Rücken, ist er nämlich ein ziemlich normaler Kerl, der unverschämt gut aussieht, charismatisch und nie um einen Spruch verlegen ist.

Zu seinen bezeichnendsten Charaktereigenschaften gehört wohl sein Humor und sein unerschütterlicher Optimismus.
Das ist genau das, was ich an diesem Charakter am meisten schätze und was ich sehr inspirierend finde. Nathan Drake gibt nicht auf. Er zieht sein Ding durch, immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Er fängt die Dinge an mit einem „Was soll schon schief gehen?“ und wenn etwas schief geht: Dann ist das eben dumm gelaufen. Umso mehr schmerzt es da, wenn er einmal resigniert meint: „Alles was ich anfasse, geht schief“.
Er plant nicht großartig voraus, sondern improvisiert einfach im Falle eines Falles.

Er ist ein wunderbar positiver Charakter, bei dem es einem warm ums Herz wird. Allein deshalb, wegen seiner Art und dem Zusammenspiel zwischen ihm und seinem Schicksal lohnen sich die Spiele. Und das sage ich, obwohl die meisten meiner Lieblingscharaktere eher in die Sparte Joel aus The Last of Us fallen. Nathan Drake ist da wahrlich das Gegenteil davon.

Warum ich das inspirierend finde?
Ganz einfach. Man sollte öfter so sein wie Nathan. Einfach lachen, positiv bleiben, Witze reißen und sich nicht zu viele Gedanken um alles machen. Einfach mal irgendwo anfangen, was dabei raus kommt wird man früher oder später sowieso sehen.
Es hilft ungemein, sich vor einem wichtigen Vorhaben mit einer großen Portion „Nathan Drake Attitude“ einzudecken, indem man mit Optimismus auf das Kommende blickt, positiv bleibt und sich dabei keinen Kopf um mögliches Scheitern macht. Was kommt, das kommt und was schief gehen soll, geht sowieso schief. Nathan Drake beweist uns das eindrucksvoll in seinen Abenteuern.

 

Nächste Seite:  Und welcher Teil ist jetzt nun mein Liebling? (Eventuelle Spoiler!)

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